Jeder, der in Deutschland seinen Hauptwohnsitz hat, muss eine Krankenversicherung abschließen. Dabei können nicht alle Bürger ihre Krankenversicherung frei wählen, sondern nur der Personenkreis, der in der GKV nicht pflichtversichert ist. Dazu gehören zum Beispiel der größte Teil der Freiberufler, Selbständige, Beamte, Richter, oder Abgeordnete. Wesentlich schwieriger ist es für normale Arbeitnehmer. Sie müssen, um sich auch privat versichern zu dürfen 2011 mit ihrem Jahres brutto über 49500 € liegen.

Während der Versicherungsbeitrag in der GKV prozentual vom Einkommen erhoben wird (zuz. ev. Zusatzbeiträge) richtet sich der Beitrag der PKV immer nach den gewünschten Leistungen, dem Alter beim Vertragsabschluss und den Tarifen und Versicherungsbedingungen des Versicherers. Mit dem Antrag ist ein Gesundheitsbogen auszufüllen (sinnvoll ist das mit dem Hausarzt zu tun). Gesundheitliche Probleme, oder Dauerleiden können zu Beitragszuschlägen führen, oder von der Leistung ausgeschlossen werden.

Für Familien mit Kindern sind auch immer die Kombitarife interessant. Bei gleichen Ausgangsdaten und Bedingungen kann jeder Versicherer den konkreten Fall anders bewerten, verschiedene Tarife und damit unterschiedliche Beiträge haben. Schon geringe Unterschiede sind über den oft sehr langen Vertragszeitraum sehr viel Geld. Die Krankenversicherung vergleichen vor dem Vertragsabschluss ist auch deshalb so wichtig, weil theoretisch ein Wechsel innerhalb der PKV zum Jahresende mit 3 monatiger Kündigungsfrist bis zu 55 Jahre möglich ist. Doch schon durch das höhere Eintrittsalter beim Vertragswechsel, oft auch verbunden mit inzwischen aufgetretenen gesundheitlichen Problemen, ist der Beitrag fast immer wesentlich höher.

Jeder Vergleich Private Krankenversicherung zeigt, dass damit sehr viel Geld über Jahre gespart werden kann und die gewünschten Leistungen trotzdem versichert sind. Beim Vergleich PKV sollten auch immer die Altersrückstellungen mit berücksichtigt werden. Sie betragen in der Regel für alle Versicherten bis zum 60. Lebensjahr 10 % und sollen die Erhöhungen der Beiträge im Alter etwas abfedern. Da es im Gegensatz zur GKV bei den PKV keine beitragsfreie Mitversicherung von Kindern gibt bieten hier viele Versicherer kostengünstige Familientarife an. Wichtig ist, dass beim Vergleich mit eingeplant wird, wie sich dieser Tarif entwickelt, wenn die Kinder nach einigen Jahren aus der Familienversicherung ausscheiden. So muss jeder Private Krankenversicherung Preisvergleich auch immer in die Zukunft hinein betrachtet und bewertet werden.

Die Krankenkasse vergleichen kann jeder sehr verschieden durchführen. So kann der Interessent Angebote von verschiedenen Versicherungen der Region einholen. Die Gefahr dabei ist, dass jeder Versicherungsvertreter versucht sein Angebot schön zu rechnen und den Kunden beeinflusst, sofort abzuschließen. Diese Angebote beinhalten auch nur die Versicherungen der Region. Umfangreicher ist es, wenn ein Versicherungsmakler Angebote erstellt. Da dieser jedoch nur nach Provision bezahlt wird, besteht dabei die Gefahr, dass er vorwiegend Angebote vorlegt, wo er eine hohe Abschlussprämie erhält. Es besteht auch die Möglichkeit bei einem unabhängigen Versicherungsfachmann mehrere unabhängige, jedoch kostenpflichtige Angebote, mit entsprechender Beratung einzuholen. Wer kein Internet hat, sollte diesen Weg wählen. Kostenlos umfangreich und bequem ist der PKV online Vergleich. Dieser kann bequem von zu Hause erfolgen. Der Interessent gibt im Internet auf einer Suchmaschine (z.B. Google) PKV online Vergleich ein. In der darauf folgenden Tabelle gibt er seine persönlichen Daten und die gewünschten Leistungen und Sonderbedingungen ein und sofort erscheint eine übersichtliche Tabelle mit vielen Versicherern. Der Vorteil ist, das beim Krankenkasse vergleichen im Internet auch die online Direktversicherungen mit einbezogen sind. Oft gibt es hier sehr günstige Tarife, weil diese Versicherungen ohne Außendienst und Filialen arbeiten und sich das gesparte Geld in kostengünstigen Tarifen widerspiegelt.

Mit einem weiteren Klick beim ausgewählten Versicherer gibt es zum Tarif und zu den Bedingungen weitere Informationen. Die erforderlichen Unterlagen können oft auch sofort heruntergeladen, ausgefüllt und wieder verschickt werden. Es ist sinnvoll, wenn bei drei günstigen Versicherern entsprechende Anträge gestellt werden und erst nach Rücklauf der schriftlichen Unterlagen die Entscheidung getroffen wird. Jeder, der sich für eine PKV entscheidet, muss auch wissen, dass eine spätere Rückkehr zur GKV kaum möglich ist und bei finanziellen Problemen oft nur der Tarifwechsel in den Basistarif bleibt. Die Kündigung beim bisherigen Krankenversicherer sollte auch erst dann erfolgen, wenn die PKV den Antrag bestätigt hat.