Altersrückstellungen in der PKV

Fragen und Antworten zu Altersrückstellungen in der PKV

Was sind Altersrückstellungen?
Wenn Sie privat versichert sind, dann bilden Sie die so genannten Altersrückstellungen. Diese sind dazu da, dass die meist höheren Kosten, die im Alter anfallen, über den gesamten Lebensabschnitt verteilt werden. Nicht jedem ist das allerdings bekannt. Zwar wissen die meisten Menschen, dass man als Mitglied in der privaten Krankenversicherung oftmals sogar erhebliche Vorteile gegenüber den Mitgliedern in der gesetzlichen Krankenversicherung genießen kann, allerdings ist nur wenigen bekannt, dass es nur in der privaten Krankenversicherung Altersrückstellungen gibt. Diese Rückstellungen dienen dazu, eine Beitragsstabilität im Alter zu erreichen. Altersrückstellungen bei der privaten Krankenversicherung werden anteilig mit dem Beitrag erhoben. Daraus werden dann die Rückstellungen gebildet, die zur Deckung der steigenden Krankheitskosten bei zunehmendem Alter dienen. Gäbe es dieses System bei der PKV nicht, wären die Beiträge für ältere Versicherungsnehmer wohl in der Regel unerschwinglich hoch.

Was passiert mit der Altersrückstellung bei einem Wechsel der PKV?
Früher konnten Sie die Altersrückstellungen bei einem Wechsel der Versicherung nicht mitnehmen. Durch die Gesundheitsreform hat sich dies aber geändert. Sind Sie also seit dem 1. Januar 2009 neu privat krankenversichert, dann können Sie nun bei einem Wechsel der Krankenversicherungsunternehmens die Altersrückstellungen mitnehmen. Dies gilt allerdings nur bis zum Umfang des Basistarifes.