Beihilfe für Beamte

Für Beamte ist die private Krankenversicherung eine sinnvolle Lösung, denn Beamte erhalten mit der Beihilfe einen Zuschuss zu den anfallenden Krankheitskosten. Der Rest wird dann über die private Krankenversicherung abgedeckt. Zwar können Beamte ihre Krankenversicherung frei wählen, das heißt, ob sie sich für die gesetzliche Krankenversicherung oder die private Krankenversicherung entscheiden. Bei der privaten Krankenversicherung haben Beamte den Vorteil, dass der Dienstherr einen bestimmten Prozentsatz der Krankheitskosten erstattet. Dieser richtet sich nach dem jeweiligen Bundesland sowie dem Familienstand. Die Restkosten werden dann durch die private Krankenversicherung versichert.

Die Fürsorgepflicht des Dienstherrn ist ein Grundpfeiler für die soziale Absicherung von Beamten. Die Beihilfe für Beamte ist eine eigenständige beamtenrechtliche Krankenfürsorge. Der Dienstherr erfüllt durch die Beihilfe die bestehende beamtenrechtliche und soziale Verpflichtung, die er gegenüber dem Beamten und seiner Familie trägt. Er beteiligt sich durch die Beihilfe an den Krankenkosten. Da Beamte keinen Arbeitgeberzuschuss für eine private Krankenversicherung erhalten, gibt es die Beihilfe, die aber lediglich einen Teil der Gesamtkosten für Krankenversicherung darstellt. Der andere Teil, der nicht durch die Beihilfe abgedeckt ist, sollte durch eine private Krankenversicherung abgesichert werden.

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PKV bei Bezug von Arbeitslosengeld II

PKV bei Bezug von Arbeitslosengeld II
Wer einen Anspruch auf Arbeitslosengeld II hat, der wird durch den zuständigen Träger kranken- und pflegeversichert. In der Regel erfolgt diese Versicherung im Rahmen einer Familienversicherung. Das heißt, sofern dies möglich ist, wird derjenige, der einen Anspruch auf Arbeitslosengeld II hat, bei einem bereits krankenversicherungspflichtigen Angehörigen mitversichert.

Wer unmittelbar vor dem Bezug von Arbeitslosengeld II in einer privaten Krankenversicherung versichert war, kann jetzt einen maximalen Zuschuss von 124,32 Euro für diese Krankenversicherung bekommen. Zudem können die Aufwendungen für eine angemessene Pflegeversicherung erstattet werden. Der Zuschuss wird allerdings nicht gezahlt, wenn es bereits ein krankenversicherungspflichtiges Mitglied in der Bedarfsgemeinschaft gibt und somit die Versicherung über eine Familienversicherung erfolgen kann.
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Öffnung der PKV für Beamtenanfänger

Öffnung der PKV für Beamtenanfänger
Seit dem 1. Januar 1987 bietet die private Krankenversicherung für Beamtenanfänger und deren Angehörige einen leichteren Zugang zu einer privaten Krankenversicherung an. Diese Regelung richtet sich vor allem an Beamtenanfänger mit Vorerkrankungen. Normalerweise wird in diesen Fällen eine private Krankenversicherung ausgeschlossen oder es werden Risikozuschläge erhoben. Durch die Öffnung der PKV für Beamtenanfänger können nun auch Beamtenanfänger mit Vorerkrankungen in den Genuss einer privaten Krankenversicherung kommen. Das Angebot der PKV gilt allerdings nur dann, wenn bestimmte Fristen eingehalten werden. Beamtenanfänger mit Vorerkrankungen, die die Öffnung der PKV nutzen möchten, müssen den Antrag in den ersten sechs Monaten seit erstmaliger Begründung des Dienstverhältnisses stellen. Sind die Voraussetzungen erfüllt, können Beamtenanfänger sowie deren Familienangehörige zu folgenden Bedingungen aufgenommen werden:

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PKV Private Krankenversicherung

Auf den nachfolgenden Seiten erfahren Sie Wissenswertes zum Thema private Krankenversicherung (PKV).

Allgemeine Informationen zur PKV

Eine private Krankenversicherung dient wie die gesetzliche Krankenversicherung zur finanziellen Absicherung der Kosten, die im Krankheitsfall auftreten können. Das kann sowohl den ambulanten Bereich als auch den stationären Bereich betreffen. Zahnbehandlungen gehören ebenfalls dazu. Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung richtet sich der Mitgliedsbeitrag in der privaten Krankenversicherung nicht nach dem Einkommen des Versicherten. Bei der PKV hängt der Beitrag von den Leistungen ab, die individuell ausgewählt werden können. Der Beitrag setzt sich einerseits zusammen nach den versicherten Leistungen und andererseits in Abhängigkeit zum Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand des Versicherten.

Wenn Sie also Wert darauf legen, Ihre Versicherungsleistungen individuell nach Ihren Wünschen zu gestalten und gleichzeitig von einem besonderen Service profitieren möchten, ist die private Krankenversicherung sicherlich eine gute Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung. Wählen Sie bei der PKV zum Beispiel zwischen einem Ein- oder Zweibettzimmer, entscheiden Sie sich für Chefarztbehandlung und suchen Sie sich den für Sie passenden Tarif bei der Zahnbehandlung aus. Ebenfalls im Angebot der PKV: Kostenerstattung bei Zahnersatz und kieferorthopädischen Behandlungen. Des Weiteren profitieren Sie bei der privaten Krankenversicherung – je nach Tarif – von Erstattungen für Brillen und Kontaktlinsen. Zudem können Sie sich für alternative Behandlungsmethoden entscheiden.

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Private Krankenversicherung – Prüfung des Gesundheitszustandes

Die Beiträge in der privaten Krankenversicherung richten sich im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung nicht nach dem Einkommen. Sie hängen vom Alter, dem Geschlecht, dem Gesundheitszustand und dem jeweiligen versicherten Tarif ab. Der Gesundheitszustand ist somit ein wichtiges Kriterium für die Aufnahme in die PKV. Der Antragsteller ist daher verpflichtet, wahrheitsgemäße Angaben bei Antragstellung vorzunehmen. Jede private Krankenversicherungsgesellschaft wird den aktuellen Gesundheitszustand des Antragstellers überprüfen. Da Vorerkrankungen in der Regel zu einer höheren Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen führen, werden diese in Form eines Risikozuschlags berücksichtigt. Das heißt, auch wer unter Vorerkrankungen und vorhandenen gesundheitlichen Problemen leidet, kann sich in der privaten Krankenversicherung versichern.

Die Kalkulation der Tarife in der PKV für Frauen und Männer gestaltet sich unterschiedlich. Allerdings ist auch hier für die Berechnung des Beitrags der Zeitpunkt der Aufnahme in die private Krankenversicherung ausschlaggebend. Das heißt: Eine spätere Verschlechterung des gesundheitlichen Zustands führt nicht zu einer Erhöhung der Beiträge. Soll im Laufe der Zeit der Versicherungsschutz in der PKV ausgeweitet werden, dann wird eine erneute Gesundheitsprüfung für eben diesen erweiterten Teil stattfinden. Die Fragen zum Gesundheitszustand können sich von einer privaten Krankenversicherungsgesellschaft zur anderen unterscheiden.

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Private Krankenversicherung für Beamtenanwärter und Referendare

Private Krankenversicherung für Beamtenanwärter und Referendare

Was ist besser für Beamtenanwärter und Referendare – gesetzliche oder private Krankenversicherung?
Eine private Krankenversicherung bietet für Beamtenanwärter und Referendare Ausbildungstarife zu günstigen monatlichen Beiträgen. Meist ist die gesetzliche Krankenversicherung nicht die günstigste Möglichkeit für Beamtenanwärter und Referendare, da hier die Einstufung als freiwilliges Mitglied erfolgt und damit der Krankenkassenbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung aufgrund des Einkommens berechnet wird, ohne das jedoch der Dienstherr einen Zuschuss gewährt.

Die freie Wahl steht jedem Beamtenanwärter und Referendar zu. Er kann sowohl in die gesetzliche Krankenversicherung als auch in die private Krankenversicherung, um sich im Krankheitsfall abzusichern. Allerdings sollte sich jeder Beamtenanwärter und Referendar überlegen, welche Möglichkeit die günstigste für ihn ist. Zum einen spielt hier der finanzielle Aspekt eine Rolle, zum anderen geht es um die Leistungsunterschiede bei der gesetzlichen Krankenversicherung und der PKV.

Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung und der PKV im Überblick
Beamtenanwärter und Referendare müssen in der gesetzlichen Krankenversicherung den Vollbeitrag leisten. Hier beteiligt sich der Arbeitgeber bzw. Dienstherr nicht an den Beiträgen zur gesetzlichen Krankenversicherung. Bei der privaten Krankenversicherung sieht das etwas anders aus. Bei einer privaten Krankenversicherung für Beamtenanwärter und Referendare haben die Beamten grundsätzlich einen Beihilfeanspruch. Das heißt, nach Anrechnung der Beihilfe müssen lediglich bei der PKV für Beamte die Restkosten gedeckt werden. Die Höhe des Beihilfeanspruches wird in den Beihilfeverordnungen des Bundes bzw. der Länder festgelegt. Es gibt derzeit keine bundesweit einheitliche Beihilferegelung. Allerdings kann festgehalten werden, dass die Beihilfe in der Regel zwischen 50 und 80 Prozent der Aufwendungen erstattet. Das heißt im Umkehrschluss: Zwischen 20 und 50 Prozent müssen über die private Krankenversicherung abgesichert werden.

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